3 Tage in weiss – Snowboarden am Mont Blanc 1


Letzten Montag war es soweit. WINTERURLAUB. Nachdem ich mich 2007 wenig angestrengt habe Italien zu erkunden, soll 2008 alles besser werden. Ich habe also 14:00 Uhr Feierabend und die nächste Schicht ist erst Donnerstag Abend 2200. Gesagt getan. Ich schwinge mich auf meinen Roller und suche die Autovermietung die laut Homepage gleich bei mir um die Ecke ist. NIENTE. OK also ab in die Stadt. Vor Ort Buchen ist etwas teurer als gedacht aber was solls. Heim packen. Um 1700 bin ich endlich auf der Piste und brauche noch ungefähr eine halbe Stunde um aus Genua rauszukommen.

Ich habe die Wegbeschreibung eines Kollegen für die nächsten 300km im Kopf. Genua-> Allesandria -> Aosta -> Morgex -> Courmayeur. Mal sehen obs klappt. Ich zieh mir also auf der Autobahnauffahrt ein Ticket und freu mich darüber, dass das Mietauto’chen ein mp3radio hat.
Tool laeuft jetzt. 9GradCelcius. Ab 150 piepst dass Auto (Italylimit).

Mittlerweile ist es dunkel die Temperatur ist auf 4Grad gefallen und mir fällt auf das bei Turin unheimlich hohe Häuser stehen müssen, bin gespannt auf die Rueckfahrt (im Hellen).
Bei Aosta wirds bergig (das erklaert auch die riesen hohen Häuser !) und die ersten Tunnel beginnen, das Wetter wird ungemuetlich, jetzt faellt mir auch wieder ein, dass ich nach Winterreifen oder Schneeketten fragen wollte (Mist!). Ein Tunnel folgt auf den nächsten und die freien Streckenfetzen bremsen mich auf 50km/h und weniger. frischer Schnee-> gut so!

Ab Morgex wirds eklig, ich hoffe es ist nicht mehr weit, liegengebliebene Lkws saeumen die Strasse und mein Lancia Ypsilon ist auch mehr am Rutschen als rollen. Mit etwas schwung schaffe ich es bis zum Ziel und werde von blau leuchtenden Bäumchen begrüsst. ca 4h Fahrt.

Gleich am Ortszentrum (bei den Bussen) gibt es eine Infotafel die einem Freie Zimmer mit einer kleinen Beschreibung des Hotels anzeigt. Ich entscheide mich fürs „Tavernier“. Einen kurzen Anruf (man spricht u.a. deutsch) und eine Wegbeschreibung später hab ich ein nettes Zimmer. Ich parke noch schnell das Auto um und gehe die ersten Schritte, der Erkundungstour! Im „Planets“ über dem Sportzentrum guckt man „The fantastic 4“. Ich bestelle ein Bier und nen Cheeseburger. Beim Rauchen lerne ich einen portugiesischen Saison-Koch kennen . Er spendiert mir ein Bier. Wir „reden“ etwas über die Arbeit im Ausland usw. und „lästern“ etwas ueber das Italienische Essen ;-).

Der Dienstag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstueck. Danach steht die Besorgung von Wintersportequipment und Skipass auf dem Programm. 150m vom Hotel -> Skiverleih! – 100m vom Skiverleih -> Lift! macht mit Softboots anprobieren, Haftplichtversicherung abschliessen, Skibrille kaufen, Skipass besorgen, ca 45 min und ich bin bei der ersten Abfahrt.

Das letzte mal Ski oder Snowboard ist mindestens 6 Jahre her, doch ich bin erstaunt wie gut es klappt. Ist anscheinend wie schwimmen oder Fahrrad fahren; man verlernt es nicht. Gott sei dank sind die Lifte Gondeln oder Sessellift, denn ich kann mich noch Dunkel an die Stürze aus Schleppliften erinnern ;-). Das fahren macht Spaß und nach einigen blauen Pisten soll es nun die große Rote sein.

To be continued …. meanwhile check pictures

1 Kommentar bisher »

  1. Gabriele sagt

    am 14. Februar 2008 @ 9:37

    Beneidenswert !! Beim nächsten Mal musst du mich mitnehmen, denn schliesslich hab ich dir den ersten Skikurs vor ca. 14 Jahren bezahlt!!!
    Weisst du noch …..???? Vom Schlepper zum Mont Blanc- welch ein Aufstieg !! Das nennt sich Ski-Karriere.
    Ich wuerde mich uebrigens nie mit Sommereifen in den Schnee trauen.
    Der Berg ruuuuuuuft.
    Viel Spass weiterhin !!!! ( ich bin gerade in Finnland und die Tastatur hat kein sz)

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